Argentinien Reise
Ich wollte mir den Traum einer Argentinien-Reise schon seit vielen Jahren verwirklichen, was jedoch erst im März Wirklichkeit werden sollte. Über das Internet hatte ich einen Reiseanbieter gefunden, der mir einen ganz besonderen Argentinien-Urlaub bot. Zwei Wochen lang wollte ich den nördlichen Teil des Landes bereisen, um so viel, wie möglich erleben und sehen zu können. Dabei habe ich Sightseeing und landschaftliche Besonderheiten ganz bewusst in Einklang gebracht, um einen Aufenthalt der Extraklasse zu erleben, der mir mit Sicherheit noch ewig im Gedächtnis bleiben wird.
Ich startete meine Reise in Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens. Ich wählte den März absichtlich aus, um die sommerlichen Temperaturen auszukosten. Ich landete in den Abendstunden, sodass ich gleich einen Blick auf die beleuchtete Skyline erhaschen konnte. Ich hatte extra ein Apartment in der Innenstadt gebucht, um die schönsten Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe zu haben. Auf einem Spaziergang entlang der Avenida de Mayo bekam ich einige Highlights geboten. Ich machte an der Plaza de Mayo Halt, um ein Foto von der Kathedrale und dem Rathaus zu machen, bevor es zum Kongressgebäude weiterging. In der Calle Florida erlebte ich das argentinische Flair hautnah. In der Straße reihten sich nicht nur zahlreiche Geschäfte und Souvenirläden aneinander, hier konnte ich auch von leckeren, landestypischen Spezialitäten probieren. Den Nachmittag verbrachte ich in der Avenida 9 de Julio, wo man sich fast wie auf dem New Yorker Times Square fühlt. Die Allee führt direkt auf den Obelisk von Buenos Aires zu, der mir einen fantastischen Ausblick von der Aussichtsplattform ermöglichte.
Von hier aus setzte ich meine Reise mit einem Dampfer auf dem Paraña fort. Dabei bekam ich die Städte Rosario und Santa Fe zu Gesicht und sah, wie die Pampa in eine üppige Sumpf- und Graslandschaft überging. Die gigantischen Wasserfälle von Iguazú wollte ich mir nicht entgehen lassen und besuchte die Provinz Misiones. Es ist ein überwältigendes Gefühl, wenn man sieht, welche Fläche die rauschenden Wassermassen einnehmen. Da sie sowohl auf argentinischer, als auch auf brasilianischer Landegrenze liegen, kommt die riesige Schlucht auf eine Länge von 700 Metern und eine Breite von 150 Metern.
Ich wollte meine Reise mit einem Besuch des westlich gelegenen Nationalparks Talampaya in der Region La Rioja abschließen. Fast schien es, als befände man sich im australischen Outback. Die Landschaft veränderte sich. Ich blickte auf das Gestein gewaltiger Felsformationen, das in der Sonne förmlich leuchtete. Unser Guide führte uns an fossilen Überresten vorbei, die als Abdrücke im Gestein sichtbar waren. Eine Trekkingtour durch dieses Wüstengebiet war wirklich unglaublich. Ich nächtigte in einem Hotel in Villa Unión, um mich am Abend mit Gleichgesinnten auszutauschen. Nächstes Jahr steht die zweite Rundreise in Argentinien an, da ich noch längst nicht alles entdeckt habe.